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SV Bauerbach - FV 09 Breidenbach  1:3 ... na endlich! Geht doch! - FV 09 Breidenbach
SV Bauerbach
FV Breidenbach
1 : 3 (1 : 2)
Sonntag, 11. Nov 2018
15:15 Uhr

Aufstellungen

SV Bauerbach:
Bachmeier - Freese, Rechmann (75. Jura), Gries (46. Köhler), Ademi, Traut, Becher, Schratz, Schwarz, Eryilmaz, Wiessner
Auswechselspieler: Büttel (TW), Hartmann Pfeffer, Jura, Köhler, Reinhardt, Hendrich

FV Breidenbach:
Ochs - Pfeiffer, Weber, Damm, Moos - Novakov (95. M. Eckhardt), Bender, Noriega, J. Reiprich (58. Wanke) - Baum, Berberich
Auswechselspieler: Benner (TW), Wanke, Osvath, M. Eckhardt

Tore

1:0 (19.) Alban Ademi
1:1 (25.) Sandro Noriega
1:2 (30.) Felix Baum
1:3 (80.) Felix Baum

Karten

SV Bauerbach:
Gelbe Karten: Schratz, Gries, Rechmann
Rote Karte: Traut

FV Breidenbach:
Gelbe Karten: J. Reiprich, Weber
Rote Karte: Berberich

(FS) Diesmal konnte unsere Elf den Lohn der Arbeit einfahren, den sie in die 95 Minuten ins Spiel investiert hatte. Und sie siegte am Ende verdientermaßen mit 3:1 beim SV Bauerbach. Die Gastgeber versuchten zwar in Halbzeit 2 mit allem, was sie zu bieten hatten, das Spiel noch zu drehen, konnten aber gegen die diesmal sattelfeste FV-Abwehr nichts brauchbares mehr rausholen. Und die wenigen Torchancen, die dann doch in Richtung FV-Tor kamen, waren allesamt bei FV-Keeper Tobias Ochs gut aufgehoben. Dieser hatte diesmal von FV-Trainer Björn Breuer den Vorzug vor Lars Benner erhalten und er zeigte über die komplette Spielzeit, warum er in der vergangenen Saison die Nr. 1 im FV-Tor war. Genauso agierte diesmal der Defensivverbund des FV 09 deutlich stabiler wie zuletzt. In der Zentrale mit Johannes Damm und Yannick Weber brauchte Breidenbach ein paar Minuten, um konzentriert im Spiel zu sein. So startete Bauerbach furios und Tobi Ochs musste nach 2 Minuten Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern. Weitere 2 Minuten später war Bauerbachs Wiessner ein paar Zentimeter zu spät dran, um die scharfe Hereingabe von der rechten Bauerbacher Angriffsseite zu vollenden. Dann sollte Breidenbach aber auch die Sache in den Griff bekommen und mit zunehmender Spielzeit sein Spiel mehr und mehr gestalten. Als Felix Baum in der 9. Minute das erste Mal zum Abschluss ansetzte, hatten die FV-Fans den Torschrei schon auf den Lippen. Sein Ball strich jedoch haarscharf am langen Torpfosten vorbei ins Toraus. Der FV 09 war jetzt richtig gut im Spiel und Sandro Noriega hätte sich nach 12 Minuten beinahe belohnt, als sein Lupfer aus 18 Metern nicht ins Tor, sondern an die Latte klatschte. Glück für Bauerbach, dass zwar offensiv immer wieder versuchte, sein schnelles Umschaltspiel aufzuziehen, jedoch entweder zu ungenau mit den eigenen Pässen in die Tiefe agierte oder an der aufmerksamen FV-Abwehr scheiterte. Umso überraschender konnte Bauerbach dann in der 19. Minute in Führung gehen, als Niko Novakov völlig unbedrängt in der eigenen Mittelfeldzentrale einen Rückpass zu seinem Torwart spielen wollte und der aufmerksame Alban Ademi im SVB-Sturm die Situation gerochen hatte und sich das Leder schnappte und zur Führung für sein Team einschoß. Breidenbach zeigte sich unbeeindruckt und forcierte seine eigenen Angriffsbemühungen. Als der nicht immer so glücklich agierende Schiedsrichter Rübe aus Kassel in der 25. Minute nach einem Handspiel in Strafraumnähe der Gastgeber auf Freistoß entschied, legte sich Sandro Noriega das Leder zurecht. Mit einem Klassefreistoß in den Torwinkel setzte er genau die Marke, die sein Team zu dem Zeitpunkt gebraucht hatte. 1:1 und das nötige Selbstvertrauen wuchs von Minute zu Minute. Und als Felix Baum zunächst in der 28. Minute aus 7 Metern noch am Torerfolg scheiterte, sollte er dann in der 30. Minute mit all seiner Routine und Cleverness über die halblinke Angriffsseite durchmarschieren und zur 2:1-Führung für den FV 09 einschießen. Da war die Welt der Blau-Weißen wieder vollends in Ordnung und die Phase des organisierten Ergebnisverwaltens begann. Bauerbach war zwar bemüht, schaffte außer einem Kopfball von Julian Gries in der 35. Minute in Halbzeit 1 nichts Nennenswertes mehr zustande.

Halbzeit 2 sollte dann das bringen, was die Verantwortlichen des FV 09 erwartet hatten. Bauerbach stürmte mit Mann und Maus und versuchte, geordnet Druck in der FV-Hälfte aufzubauen. SV-Kapitän Mirko Freese agierte als auffälligster Heimakteur immer wieder im Mittelfeld und versuchte, seine schnellen Außenbahnspieler durch die Schnittstellen der FV-Abwehr in Szene zu setzen. Diese zeigte sich jedoch gut geordnet und über 95 Minuten hellwach und verdiente sich im Abwehrverhalten Bestnoten. Somit musste auch FV-Keeper Tobi Ochs nur noch einmal in der 55. Minute ernsthaft eingreifen, als ihn Freese zu einer Parade zwang. Der Rest der SV-Angriffe brachte nicht wirklich zwingendes zustande. Kurzzeitig hektisch wurde es in der 60. Minute, als Yanik Berberich im Mittelfeld seinen Gegenspieler foulte und er für ein sicherlich gelbwürdiges Foul vom unsicheren Schiedsrichter Rübe mit glatt Rot vom Feld geschickt wurde. Noch undurchsichtiger wurde es dann 4 Minuten später, als Felix Baum per Steilpass auf dem Weg in den Strafraum unterwegs war und er von Bauerbachs Reichmann 25 Meter vorm Tor brutal abgegrätscht wurde. Schiedsrichter Rübe zeigte dem Heimakteur zur großen Verwunderung aller nur Gelb und kurze Zeit später nach einer Rudelbildung dann Heimakteur Traut die Rote Karte. Damit war das Personalplus der Heimelf wieder aufgehoben. Breidenbach boten sich eine Reihe von besten Konterchancen, die bei konsequenter Ausnutzung weitere 2 - 3 Tore hätten bringen müssen. So musste sich der FV-Anhang dann lediglich noch mit dem 1:3 durch Felix Baum in der 80. Minute begnügen. Der Treffer stellte dann letztendlich den Knockout für Bauerbach dar und Felix Baum vollendete diesen mit seinem 2. Treffer und damit seine eigene gute Leistung. Nachdem die Breuer-Elf zuletzt zweimal eine 3:1-Führung nicht über die Zeit bringen konnte, war diesmal der Sieg klar verdient und auch gesichert und souverän herausgespielt. Ärgerlich bleibt am Ende die Rote Karte für Yanik Berberich, der für ein Gelb-Foul mit Rot vom Feld musste.

Bilder zum Spiel

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