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FV 09 verliert 2:5 gegen VfB Marburg - FV 09 Breidenbach
FV Breidenbach
VfB 1905 Marburg
2 : 5
Freitag, 12. Okt 2018
19:30 Uhr

Aufstellungen

FV Breidenbach:
Benner, Kapitza, Weber, Bender, Damm, Baum, Berberich, S. Reiprich, Osvath, Michel, Novakov
Ochs, Sonnenberg, Wanke, Noriega, Moos

VfB 1905 Marburg:
Purbs, Limbacher, Kaguah, Atas, Wellner, Besel, Burk, Schmidt, Günther, Schäfer, Pötzl
Schmelter, Preuss, Hofmann, Cin, Lehr, Hofmann

Tore

0:1 - Schmidt (3.)
1:1 - Kapitza (35.)
1:2 - Besel (38.)
1:3 - Kaguah (55.)
1:4 - Schmidt (64.)
1:5 - Schäfer (73.)
2:5 - Bender (88.)

(FS) Es war schon ein bitterer Abend für den FV 09 Breidenbach, der nach 90 Minuten wieder mit einer deutlichen Niederlage nach Hause gehen musste. 2:5 hieß es am Ende gegen den VfB Marburg, der verdientermaßen die 3 Punkte mit nach Marburg genommen hat. Lange Zeit spielte sich die Partie auf Augenhöhe ab und es wäre schon interessant gewesen zu sehen, wie Marburg reagiert hätte, als nach dem zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich durch Julian Kapitzas Kopfballtreffer in der 35. Minute zum 1:1 unser Yanik Berberich den vom sehr umsichtig leitenden Schiedsrichter Thorsten Eick gepfiffenen Foulelfmeter verwandelt hätte. Felix Baum war im Strafraum zuvor umgestoßen worden und der VfB konnte sich bei seinem Torhüter Purps bedanken, dass die Partie mit einem möglichen 2:1 für den FV 09 da nicht völlig drehte. Bezeichnenderweise und passend in die aktuelle FV-Situation passierte dann auf der Gegenseite bereits im nächsten Angriff genau das, was zuvor für uns hätte sprechen sollen. Der VfB spielte einen langen Ball in den Strafraum und Breidenbachs Osvath sprang im Körperkontakt mit seinem Gegenspieler zum Ball. Dieser fiel von der Schwerkraft gezogen wie ein nasser Sack zu Boden und Schiedsrichter Eick bewertete die Aktion als elfmeterwürdig. Artur Besel nutze das Geschenk und brachte seine Elf mit 2:1 in Führung. Die hatte im übrigen Simeon Schmidt schon nach 3 Minuten zum 0:1 erzielen können, als er gegen eine viel zu offene FV-Abwehr auf halbrechter Position zum Abschluss kam und aus 20 Metern mit der Hilfe des Innenpfostens die Führung erzielte. Breidenbach zeigte sich bemüht, Ordnung ins eigene Spiel zu bekommen, belohnte sich aber letztendlich nicht für den betriebenen Aufwand. Eine Reihe von wirklich guten Aktionen und Ballstafetten folgten dann wieder leichte und unnötige Abspielfehler, die dem VfB in die Karten spielten. Marburg zeigte sich über die gesamten 90 Minuten und vor allem dann auch in Halbzeit 2 mit dem Wissen um einen sicheren Vorsprung als gutes Verbandsligateam. Vorne schnell und trickreich, in der Zentrale mit guten Ideen und oftmals gutem Passspiel, was zum Großteil auch am Ex-Breidenbacher Johannes Burk lag, der als Spielgestalter des VfB eine gute Partie ablieferte und in der Defensive schnörkellos und robust in den Zweikämpfen.

Nach der Pause hatte sich die Breuer – Elf viel vorgenommen und wollte die Partie nochmals umbiegen. Das bei einigen Akteuren die Beine schwer waren und trotz des Willens dann am Ende die Mittel nicht gereicht haben, war sicherlich auch Kopfsache. Mit Kevin Kaguahs 1:3 in der 55. Minute bekam der FV 09 praktisch den Knockout versetzt. Aus gut 30 Metern hatte der Marburger Mittelfeldspieler das Leder unter die Latte gesetzt und dabei den ansonsten gut haltenden Lars Benner im FV-Tor kalt erwischt. Breidenbach zeigte sich sichtlich geschockt und konnte in den Folgeminuten der beflügelten VfB-Elf nichts Zwingendes entgegen setzen. Marburg nutzt die Freiräume gegen eine nun noch offenere FV-Defensive und konterte mit den schnellen Angriffsleuten mehrfach gefährlich. Die Treffer zum 1:4 (64.) durch Simeon Schmidt und 1:5 (73.) durch Andreas Schäfer waren nur folgerichtig das, was der VfB in dieser Phase des Spiels dann auch verdient hatte. Breidenbach muss man aber auch bis zum Schlusspfiff attestieren, dass die Elf immer im Rahmen ihrer aktuellen Möglichkeiten alles versucht hat und sich dafür in der 88. Minute durch Benni Benders Tor zum 2:5 wenigstens noch etwas belohnte.

Am Ende bleibt ein verdienter VfB-Sieg stehen, der in der Gesamtbetrachtung um 1 bis 2 Tore zu hoch ausgefallen ist, weil über gut 1 Stunde die Partie ausgeglichen war und genauso hätte in die andere Richtung ausschlagen können. Hätte, Wenn und Aber zählen bekanntlich jedoch nicht und so bleibt uns am Ende nur der Glückwunsch an den Sieger und die Gewissheit, dass unsere Jungs auf keinen Fall aufgeben werden. Es geht weiter und bereits am Dienstag im Pokalhalbfinale in Eckelshausen werden unsere Jungs mit großer Motivation an die Aufgabe herangehen und den Einzug ins Pokalfinale perfekt machen wollen. Das sollte mit einer konzentrierten Leistung auf der Basis der ersten 60 Minuten des Marburg-Spiels zweifelsfrei möglich sein.

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