SG Kinzenbach - FV 09   4:2 (2:0) - FV 09 Breidenbach
SG Kinzenbach
FV Breidenbach
4 : 2 (2 : 0)
Samstag, 14. Sep 2019
17:30 Uhr

Aufstellungen

SG Kinzenbach:
Wagner - Desch, Yildirim, Mohr, Anker - Delzer- Sajonz, Ried - Richardt, Grouls, Kammer

FV Breidenbach:
Benner - Sonnenberg, Kapitza (46. Baum), Weber, Moos - Beumer (82. Ortmüller), Strack, Michel - Ochs (62. Müller), Novakov

Tore

1:0 Tommy Ried (9.), 2:0 Ufuk Yildirim (25.), 3:0 Simon Kammer (56.), 3:1 Felix Baum (66.), 4:1 Oliver Richardt (69.), 4:2 Lukas Müller (80.)

Karten

Yildirim, Sajonz - Braum Michel. Gelb-Rote Karte: Robin Sajonz (69. wegen wiederholtem Foulspiel)

von Herbert Lenz

Kinzenbach. O`zapft, is: Aber nur für die Hausherren. Gute Laune sieht anders aus - beim FV Breidenbach. Extreme ist eine US-amerikanische Funk-Metal-Band, die 1985 gegründet wurde und zu Beginn der 1990er Jahre ihre größten Erfolge feierte. Extrem verlief auch der vergangene Samstag für die SG Kinzenbach und dem FV Breidenbach. Katerstimmung bei den "Blauen" aus Breidenbach vor dem Oktoberfest der "Rot-Weißen" in Kinzenbach. Konstanz. Stabilität. Kontinuität. Drei Schlagwörter, die aber für den FV Breidenbach drei Fremdwörter sind. Auf Siege folgen Niederlagen - oder umgekehrt. Die Achterbahnfahrt der Gefühle geht bei den Hinterländern weiter. Am Samstag bogen die Perftaler in der Krofdorfer Straße 38 erneut in eine Sackgasse ein. "Das ist Wahnsinn, wie dämlich wir uns in der Defensive anstellen. Wir können noch so viele Tore schießen wie wir hinten reinkreigen und gewinnen dennoch kein Spiel. Die ersten 35 Minuten waren von der Körpersprache her absolut enttäuschend", machte FVB-Trainer Björn Breuer aus seiner Riesenenttäuschund keine Mördergrube. Frust pur eben. Ganz anders war die Laune vor dem anstehenden Oktoberfest bei SGK-Coach Oliver Dönges nach dem dritten "Dreier" in Serie. "Ich glaube, wir haben verdient gewonenn. Bis zum Platzverweis haben wir hinten gut gestanden, dann aber etwas die Ordnung verloren. Alles ist gut". Dieser Tag war wieder einmal kein "Super-Samstag" für die "Blauen" aus dem Gunterstal. Das Gastspiel im Landkreis Gießen im Heuchelheimer Ortsteil war frustrierend für den FVB. Die Partie vor der Party zum Bundesliga-Gipfel-Treffen zwischen Herausforderer RB Leipzig und Rekordmeister FC Bayern München begann bei hochsommerlichen Temperaturen um die 25 Grad schon wenig erfreulich für die Hinterländer - und stand unter keinem guten Stern: Torjäger Felix Baum stand zwar auf dem Spielberichtsbogen in der Anfangsformation, musste aber aufgrund Oberschenkelproblemen kurzfristig passen und kam erst nach dem Seitenwechsel ins Spiel - er erzielte in der 66. Minute immerhin das 1:3. Julian Kapitza, sonst einer der Zuverlässigsten im Breuer-Team, hatte gesundheitliche Probeme und hätte nach eigenen Aussagen "eigentlich gar nicht spielen dürfen. Aber der Ehrgeiz". Doch das waren nicht die einzigen Gründe für den desolaten Auftritt der Gäste am Samstag. Die Hausherren, nach zuletzt zwei Siegen im Aufwind, waren gedanklich schneller, gingen aggressiver zu Werke, gewannen fast jeden Zweikampf und sorgten für eine fast hundertprozentige Chancenverwertung. Auch unter großer Mithilfe der Breidenbacher Defensive. 9. Minute: Eine Ecke von links, und Tommy Ried köpfte völlig freistehend ein. 25. Minute: Gleiches Strickmuster. Diesmal Ecke von rechts durch Mecier Grouls, und der nach vorne geeilte SGK-Abwehr-Chef Ufuk Yildirim wuchtete das Spielgerät, und ebenfalls "blank" stehend, per Kopf unter den Querbalken. FVB-Keeper Lars Benner klebte jeweils auf der Torlinie. Und das Schicksal der Hinterländer nahm weiter seinen Lauf. 56. Minute: Leon Sonnenberg wollte per Kopf klären, fand aber in Mecier Grouls den falschen Adressaten. Der spielte in die Schnittstelle, und Simon Kammer brauchte nur noch einzuschieben. 3:0. Damit nicht genug: Den schönsten Angriff des Tages über Grouls und Kammer veredelte schließlich Oliver Richardt zum 4:1, ehe der eingewechselte Lukas Müller zum 2:4 verkürzte. Müller hatte danach noch zwei gute Möglichkeiten, Wagner hielt. Und die größte Chance  um möglichen 3:4-Anschlusstreffer versiebte Tim Strack. Dessen schwacher Heber glich eher einer Rückgabe, SGK-Keeper Dominik Wagner .hatte keine Mühe, um zu klären

 

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